Was für ein Renntag für John David Hillis: Der ehemalige irische Jockey ist seit 2010 Trainer auf der Galopprennbahn in München-Riem, doch der gestrige Häusler After Work Renntag war auch für einen erfahrenen Trainer wie ihn ungewöhnlich erfolgreich: „Auf der Heimatbahn drei Rennen zu gewinnen, ist etwas ganz Spezielles“, so Hillis. „Ich liebe es hier.“
Der bereits achtjährige Launching Percy eröffnete im Carwow-Rennen, einem mit 7.500 Euro dotierten Ausgleich III über 2.000m, die Siegesserie, die der vierjährige Royal Ice im Stellantis & Stellantis Financial Service-Rennen über 1.600m beendete. Beide Mal saß Rene Piechulek im Sattel, der trotz eines Sturzes im Rennen davor, weiterreiten konnte. „Da wurde ich direkt belohnt, dafür dass ich weitergemacht habe“, so der Jockey. Sieg Nummer Zwei für Hillis sicherte der mehrfache deutsche Championjockey Bauyrzhan Murzabavey, der im Cargarantie-Cup, einem Ausgleich III über 1.500m, mit der siebenjährigen Stute Djariya erfolgreich war.
V7-Wette bringt 12.500 Euro
Wie Piechulek gewann auch Patrick Gibson zwei Rennen. Er steuerte den fünfjährigen Adios Amor von Besitzertrainerin Corinna Huber zum Erfolg im BDK-Rennen über 2.000m zum Sieg. Zum Abschluss des Renntags setzte er im Honda-Pokal über 1.500m noch einen obendrauf. Der ebenfalls fünfjährige Golden Time wird von Jutta Mayer in Riem trainiert. Durch den Erfolg von Golden Time wurde die V7-Wette, bei der die Sieger in sieben Rennen richtig getippt werden müssen, von zwei Wettreihen getroffen. Auf sie entfielen jeweils 12.500 Euro Gewinn.
Die Top-Wette in München begann mit einem Trabrennen, welches sich Josef Franzl mit My Way Fortuna sicherte. Der Hengst ging Mitte der Zielgeraden an die Spitze und konnte den wuchtigen Schlussangriff von Teatox (M. Bock) der nach einem Rennen am Ende des Feldes noch sehr schnell wurde, sicher abwehren.
Zum Auftakt eröffneten die Youngster das Renngeschehen. Im mit 10.0000 Euro dotierten Goodyear Cup erfüllte der von Henk Grewe trainierte Dimitri die in ihn gesetzten Erwartungen mit einem leichten Sieg. Der klare Favorit im kleinen Viererfeld blieb vier Längen vor Wiema. „Das war sehr leicht für ihn“, urteilte Championjockey Thore Hammer-Hansen nach dem Erfolg. „Er ist sehr professionell und hätte noch deutlich zulegen können.“
Großer Dallmayr-Preis am 27. Juli
Der Häusler After Work Renntag gehört zu den beliebtesten Veranstaltungen des Münchener Rennvereins. Mit rund 10.000 Zuschauern war die Veranstaltung einmal mehr ein Besuchermagnet und Generalsekretär Sascha Multerer zeigte sich erfreut. „Tolle Stimmung, spannende Rennen und vor allem ein wunderbarer Sommerabend – Rennsport wie er Spaß macht!“. Und gleich der nächste Renntag am 26. Juliin München bietet ein Highlight. Im Mittelpunkt steht der Große Dallmayr-Preis, der zu den nur sieben Gruppe I-Prüfungen gehört – das Beste, was es im deutschen Galoppsport gibt.




